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Projekt: |
“LebensSpuren”. Konzept für eine Edition von Kunstproduktionen von Obdachlosen. |
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Initiator |
Kultur am Rande e.V., Esslingen/N und Evangelische Gesellschaft, Stuttgart |
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Künstlerische Begleitung |
Klaus Jansen, Künstler, Stuttgart |
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Ermöglicht durch die Stiftung der Evangelischen Gesellschaft |
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Beschreibung |
Auf dem Boden eines Metallkastens, Format 600 x 600 x 80 mm, werden Kunstwerke von Obdachlosen appliziert. |
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Herstellung |
Die Arbeiten entstehen in Räumlichkeiten der Wohnungslosenhilfe/Kultur am Rande und werden kunsttherapeutisch von Kultur am Rande und der Evangelischen Gesellschaft begleitet. |
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Verwendung |
Die einzelnen Arbeiten werden von Kultur am Rande beschrieben, fotografiert, eingelagert und über eine Website Institutionen und Personen angeboten, die sich mit der Zielsetzung einer Kultur am Rande identifizieren können. |
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Zielsetzung |
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Die Arbeiten entziehen sich den Bedingungen des kommerziellen Kunstmarktes. Sie sind vielmehr als Anstiftung zur Reflexion über Sinnfragen des Lebens zu verstehen, speziell über das eigene Verhältnis zu Bevölkerungsgruppen, die auf Grund ihrer mangelnden wirtschaftlichen Verwertungsmöglichkeiten in einer Konsumgesellschaft am Rande leben. |
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Kultur am Rande versteht sich als Sprachrohr und Kommunikator dieser Bevölkerungsgruppen. |
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Das Konzept von transparenten, begehbaren Kunstwerken darf/kann/soll als Metapher verstanden werden. Es sind LebensSpuren von kulturellen Lebenszeichen, die übergangen werden können obwohl - oder gerade - weil sie einem zu Füßen liegen. Wer sie erkennen und verstehen will, muss den Blick nach unten richten und sich mit Themen und Zusammenhängen beschäftigen, über denen man normalerweise steht. |
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